Bürgerinitiative für Lärmschutz an der K80 in Glinde


Die Stadt Glinde liegt im Kreis Stormarn, im Süden Schleswig-Holsteins. Am östlichen Stadtrand von Glinde vorbei führt die Kreisstraße K80, die eine überörtliche Funktion erfüllt und damit ein sehr hohes Verkehrsaufkommen hat.

 

Besonders die Glinder Familien, die westlich der K80 zwischen dem Teilstück Brücke "Bummerei" im Süden bis Brücke "Oher Weg"  im Norden wohnen, fühlen sich sehr stark vom Verkehrslärm gestört.

 

Im Sekundentakt rauschen die Pkws heran, und  die Lkws donnern mit ihren Aufliegern über die K80. Der Verkehrslärm ist nicht nur zu hören. Da der Lärmschutzzaun teilweise nicht viel mehr als 1 m "hoch" ist, sind die Fahrzeuge auch zu sehen. Und der Verkehrslärm ist auch zu fühlen, wenn der Boden vibriert.

Es gibt zwar einen über 30 Jahre alten sogenannten Lärmschutzzaun zwischen der Stadtgrenze von Glinde und der Kreisstraße K80. Dieser erfüllt aber nicht seinen Zweck.

 



Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 2

 (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

 

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

 

http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_2.html

 


Östlicher Stadtrand von Glinde, K80 zwischen Oher Weg und Bummerei:

Nicht mal ihre Nachtruhe können die Anwohner genießen, denn selbst in der verkehrsärmsten Zeit kurz nach Mitternacht fahren noch im Minutentakt die Fahrzeuge vorbei.

 

Deshalb hat sich im Jahr 2009 unsere Bürgerinitiative gegründet. Wir wollen Folgendes erreichen:


in Arbeit:

  • Ermittlung des aktuellen Verkehrsaufkommens 2015 durch eine Verkehrszählung - Zählergebnisse liegen uns vor seit 01.03.17
  • Auswertung der Zählergebnisse für den nächsten Lärmaktionsplan - Lärmkartierung durch das LLUR liegt vor seit Juni 2018
  • Entwurf des Lärmaktionsplans 3. Stufe liegt vor, Änderungen/Ergänzungen und Beschluss fehlen noch
  • Umsetzung einer oder mehrerer Lärmschutzmaßnahmen in absehbarer Zeit ohne Eigenbeteiligung der Anlieger

Das kann auch die Errichtung einer neuen höheren Lärmschutzwand sein, die Höhenunterschiede im Gelände  und das heutige aktuelle Verkehrsaufkommen angemessen berücksichtigt. Damit verbinden wir eine höhere Lebensqualität für die Familien in dem Wohngebiet.  Aber auch die Stadt Glinde würde von  einem besseren Lärmschutz profitieren und damit ihrem Slogan der "Jungen Stadt im Grünen" gerecht werden.


erledigt:

  • Ersatz der fehlenden Zaunfelder -  Erledigt am 06.08.13
  • Ermittlung des Verkehrsaufkommens 2012 durch eine Verkehrszählung - Erledigt am 06.03.13
  • Erstellung eines Gutachtens:
    • Lärmtechnisches Gutachten - Erledigt am 02.04.14
    • Juristisches Gutachten - Erledigt am 21.09.14
  • Aufstellung eines Konzeptes für einen deutlich verbesserten Lärmschutz 
    •  Schalltechnische Berechnung - Vorerst erledigt am 25.02.15
    • Prüfung der Möglichkeiten für Geschwindigkeitsbegrenzung und Flüsterasphalt - Vorerst geprüft durch BI im Januar 2016

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